BIBLE OF THE DEVIL – The diabolic procession CD

15,50

Gott, ist das aggressiv, kein schwules Introgeplänkel, sondern schreddernde Powerriffs leiten die Scheibe ein und ein absoluter Speedkracher entwickelt sich daraus. Neben dem dreckigsten und lautesten Speedrock’n’Roll haben Bible of the Devil wieder herrliche 80er Metalelemente mit doppelläufigen Gitarrenleads und geilen hymnischen Harmonien eingebaut. Die Bude kracht mal wieder ordentlich, aber das war nach dem letzten Longplayer nicht anders zu erwarten. Obgleich sie mir doch wilder und härter scheinen als im Jahr zuvor. Gut so, gut so. Aber sie können auch besinnlich, sentimental, sehr emotionsgeladen, wenn sie denn wollen. Da wird in allerbester 70er Manier eine epische Hardrockhymne aus den Speakern gedonnert, die sich mit bezaubernden Melodien in die Seele des Lederrockers vor der Anlage spielt und auf einmal eine erdige, aber kraftvoll pathetische Richtung einschlägt. Yessir, das weiß zu gefallen. Die urtypischen Doppelleads sind wieder dabei, zurückhaltende, die Stimmung ankurbelnde Passagen ebenso. Jessas, das ist eine HYMNE vor dem Herrn, das vereint Lynerd Skynerds „Free bird“, AC/DCs „Walk all over you“ und „Highway to hell“, Motörhead, Saxon, Thin Lizzy und Iron Maiden. Will sagen, es rawkt allover you. Die Band spielt geradlinig und auf den Punkt genau, der Klang ist schön natürlich und wuchtig zugleich. Ihren Sänger wird man sofort wiedererkennen, er hat eine ebenso markante Stimme wie dereinst Ronald Belford Scott, hell, rauh und dreckig, aber schön harmonisch. Bible of the Devil machen natürlich nicht den Fehler, einfach nur stur geradeaus zu rocken, sondern lockern ihre Stücke gekonnt mit Breaks auf, bauen andere Passagen ein, die nur kurz währen, aber dem Song an sich Würze verleihen. Das hier ist dampfender Rock’n’Metal, wie ihn die heutige Szene eigentlich braucht, um sich der ganzen spiessigen Schlagermetalbands zu erwehren. Bei BOTD gibt es keine Ketten, keine Schwerte, keine Drachen und Prinzessinen, hier regieren Schmierstoffe, Motorenöl, Strassenstaub und Industrieruinen, will sagen, diese Band kommt aus dem Leben und macht absolut echte Musik. Und auch Album Nr. 4 wird einschlagen wie eine Bombe. Wem die Jungs zu melodisch waren, der wird auch hier nicht sein Himmelreich finden, aber alle Metalheads und Heavyrocker mit Arsch in der Hose haben keine andere Wahl, die müssen sich Bible of the Devil einfach zulegen.

Sir Lord Doom

US Heavy Metal Rock, AC/DC meets Motörhead meets Iron Maiden

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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