DARKTHRONE – The cult is alive – limited version slipcase CD

15,50

Zehn Songs für ein Hallelujah! DARKTHRONE sind wieder da, die Meister der politisch inkorrekten Botschaften verpackt in rumpelig – räudigen METAL, Blackmetal wohlgemerkt, aber immer METAL. Auf ihrem nunmehr zwölften Studioalbum ziehen sie ihre Leidenschaft für Rock’n’Roll und primitiven 80er Höllenmetal gnadenlos durch. Geknüppel gibt es nicht, dafür treibende Riffs, arschkranke Vocals, packende Kompositionen und eine Menge für die Band typischer Persönlichkeit. Stellt zehn Blackmetalbands nebeneinander und hört sie an, DARKTHRONE erkennt man immer wieder. Erster herausragender Song ist der Rocker „Graveyard slut“ mit Fenriz Nagell’s sicker Stimme veredelt, die mir sogar besser reinläuft als Nocturno Cultos Darbietungen. Das sind allerdings nur Kleinigkeiten. Beide Shouter machen hier wieder eine hervorragend dämonische Arbeit. Schön verhallt und dreckig. „Graveyard slut“ ist sogar ein eindringlicherer Kracher als die ausgekoppelte Single „Too old, too cold“. Aber wie man es auch dreht und wendet, die morbiden Riffs und so manch ein irrwitziges Solo gibt es auf der ganzen Scheibe und sie reißen Dich unweigerlich mit sich in die Tiefen der Hölle. Ich weiß nicht wie, aber DARKTHRONE haben es geschafft, richtig eingängig zu werden. Die sperrige Räudigkeit früherer Zeiten ist nicht geglättet worden, aber zumindest bleiben die Songs tatsächlich im Ohr. „Whiskey funeral“ ist der nächste Abgehhit, möchte ich mal meinen. Die Riffs säbeln gnadenlos auf Dich ein, haben ein schon fast partymässiges Feeling, will sagen könnten Grundbeschallung einer gewaltigen Orgie sein. Zu fröhlich für DARKTHRONE? Ach, selbstverständlich nicht. Und dann kommt das mittelschnelle, hymnische „De Underjordiske“ und die Herrlichkeit nimmt weiter ihren Lauf. Das ist ein sehr einprägsamer Song mit fast schon epischem Feeling und absolut fiesem Doompart, wie man es von früheren Alben her kennt. Dieses Stück hätte auch auf dem 92er „Ablaze in the northern sky“ Kracher stehen können, so extrem eigenständig und charakterstark ist es . Fenriz hatte einmal im Interview verlauten lassen, daß er sich als Schlagzeuger immer weiter zurückentwickelt, eine von ihm angestrebte Sache. Kann ich so nicht unterschreiben, denn sein Drumming, so straight es auch sein mag, ist präzise und treibend heavy. Ebenso Nocturno Cultos einfache Bass – und Gitarrenläufe, die aber genauestens sitzen und mit ihren kämpferischen Harmonien den Hörer von Anfang an fesseln. Ein weiteres Heavyrockhighlight auf diesem Album findet sich mit „Shut up“ kurz vor Schluß. Der Song ist eher mittelschnell mit vielen prägnanten Riffs, die auch aus den 70ern stammen könnten, nur daß sie hier von satanischer Boshaftigkeit zerfressen sind. So schön klangen DARKTHRONE selten. Der Song ist sehr einprägsam und steht heraus. Die Band hat nach 18 Jahren tatsächlich noch ihr ursprüngliches Feuer bewahrt. Keine Kompromisse! Beendet wird das Album von einem stampfenden, ultraschweren Kracher, der an das „Panzerfaust“ Album denken lässt, aber wesentlich rockiger daherkommt. Irgendwann schlägt er in einen eingängigen Metalpart mit killergeilem Solo um, welches ein uriges 80er Feeling offenbart. Zack und fertig sind sie! Was für ein grandioses Album!

Sir Lord Doom

grandioses zwölftes Album

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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