DECEASED – Surreal overdose CD

15,50

King Fowley ist in der True Metal Szene für seine Band OCTOBER 31 bekannt und beliebt, daneben hat er noch eine etwas derbere Truppe am Start, die eigentlich seit den 80ern seine Band war und bereits 1991 mit einem ersten Album aufwarten konnte, DECEASED. Und nach über zwanzig Jahren und unzähligen Veröffentlichungen ist er wieder am Start, ein neues, geiles Album im Gepäck. Geil? GEIL!!! Denn DECEASED haben ihren alten Thrash und Deathmetal Sound seit jeher verfeinert, obschon sie einzig dem wahren Heavy Metal treu ergeben sind. Und so ist auch „Surreal overdose“ eine richtige True Metal Kapelle, für mich. Klar, der Gesang von King ist grollender, derber als bei OCTOBER 31, aber absolut charismatisch und einzig dem guten King Fowley zuzuordnen. So fängt es schon sehr gut an mit diesem Album. Auch grunzt, keift und growlt der King nicht einfach sinnbefreit in der Gegend herum, sondern hat einen wütenden, aggressiven Stimmfall, bei dem die Texte jedoch in ganzer Klarheit zu verstehen sind und der trotzdem dem Terminus DEATHMETAL gerecht würde. 80er Style halt, ursprünglich, urwüchsig und grundehrlich. Die Kompositionen an sich sprühen nur so vor Ideen, vor infernalisch guten Melodien, vor brodelnden bis feurig wirbelnden Soli, vor packenden, markant auf den Punkt gespielten Riffs und treibenden, zuweilen wahrlich eruptiven Rhythmen. Sein alter Sidekick am Bass, Les Snyder, ist in der Tat schon seit 1988 mit ihm zusammen, ein eingespieltes Team für den Rhythmus, will sagen, die beiden verstehen sich wortlos und wissen auf die Vorgaben des jeweils anderen zu reagieren. DECEASED klingen stets frisch und leidenschaftlich, frei von Elementen der ganzen Modeströmungen, welche den deftigeren Metalbereich in den letzten zwanzig Jahren förmlich in den Mainstream gerissen haben, frei von dem Druck, nach Innovationen streben zu müssen. DECEASED spielen ihren ureigenen Metalsound, Heavy Metal, Speedmetal, Thrashmetal und Deathmetal der ersten Stunde zusammenführend. Kann man das vergleichen? Schwerlich, schwerlich. Wer seit 25 Jahren Veröffentlichungen hat, von Demos bis zu kompletten Alben, der dürfte sich eine eigene Nische gegraben haben. Gut, ich empfehle dieses Album jenen, die auf BLESSED DEATH, die derberen Momente alter HALLOW`S EVE, das erste INFERNAL MAJESTY Album, POSSESSED, die ersten beiden SLAYER Alben, CARNIVORE und ONSLAUGHT auf „Power from hell“ stehen. Brauch ich mehr zu sagen?

Sir Lord Doom

Nicht vorrätig

Artikelnummer: 15830 Kategorie: Schlagwörter: ,

CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

Zuletzt angesehene Produkte