DESASTER – Tyrants of the netherworld CD

15,50

Kopf ab zum Gebet, Freunde! Wer jetzt nicht sein Schwert ergreift und sich in Todesverachtung auf den äußeren wie inneren Feind wirft, der hat sein armseliges Dasein verspielt. Desaster kennen keine Gnade! Unter dem Banner des umgedrehten Kreuzes poltern sie wutentbrannt über die Steppe, hin zu den Orten des Verrats und der Untreue, die so mancher einstiger Metal Held auf sich nahm, um den Fürsten des Kommerzes und den feigen, manipulierbaren Massen zu gefallen. Alle künstlerische Integrität außen vor lassend, sind uns jene mit gar schrecklicher Kommerzmusik in den Rücken gefallen und verkaufen sich auch noch unter dem Metalbanner. Vorallem eine Menge südländischer und skandinavischer Vasallen muß sich diesen Vorwurf gefallen lassen, ungebildete Trampel, die wahre Helden zu imitieren gedenken und doch niemals von küssenden Musen heimgesucht worden sind. Desaster regieren über sie mit eiserner Faust. Gerädert und gevierteilt wird, wer sich der Ketzerei in Form poppigen Keyboardspeedmetals ohne schwarze Seele schuldig gemacht hat. Mit Kerosin übergossen und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, wer zu sehr auf neometallische Hüpforgien, denn auf wahnwitzige, intelligent – rauhe Melodien und flammende Riffs baut. Und was unsere Freunde mit den ganzen gotischen Nebelkrähen, die allerdings teilweise recht hübsch anzuschauen sind, machen, muß ich ja nicht extra noch erzählen. Die Inquisitoren des wahren Glaubens haben an Brutalität seit der letzten Orgie der Verwüstung noch zugelegt. Also, liebe Verräter am Metal, nehmt Euch in Acht, wenn eine rauhe Stimme in Eurem Rücken ertönt, die da spricht: I’m Okkulto, Trendfinder General. Zuviele alte Horrorfilme sind ungesund, muß ich, gerade aus einem wundervollen Traum erwacht, feststellen. Doch es stimmt schon, was mir im Dämmerzustand zugetragen wurde, Desaster haben sich nochmals gesteigert. Ob nun in Form von noch wilderen Monsterriffs, rauheren und doch immernoch menschlichen Vocals oder primitiverer Rhythmik, die anfeuernder als in der Vergangenheit wirkt, auf jedem Gebiet ihres Könnens haben sie an sich gefeilt. Der Sound ist schön bodenständig, dreckig und doch voll. Das Cover sucht seinesgleichen im heutigen Metal. Die Blautöne sind extrem genial. Desaster stellt man am besten auf eine Stufe mit den schwedischen Berufsirren Nifelheim, den polnischen Donnerschädeln Witchmaster und Japans Kamikazethrashern Sabbat. Von spieltechnischen Höchstleistungen halten sie nicht viel, obschon sie derer mächtig wären. Ihr Metal ist schmutzig, bösartig und vulgär, so wie Metal im Grunde auch klingen muß! Schon der Opener ist ein zukünftiger Extremmetalklassiker, der sich hinter den alten Helden wie Slaughter, Hellhammer, Celtic Frost, Death und Destruction (ja, es gibt da noch viele mehr) nicht zu verstecken braucht. Eingängig und hyperbrutal fegt er aus den Boxen und so geht es dann über die volle Spielzeit. Dreckiger Satanic Metal in höchster Vollkommenheit!

Sir Lord Doom

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Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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