DOOMSWORD – Let battle commence CD

15,50

Ein weiterer epischer Meilenstein in der Geschichte dieser Band. Seit ihrer Gründung 1997 haben der Deathmaster und seine Jungs doch einiges vollbracht. Drei Alben sind es nun und sie alle treten gnadenlos Arsch, obschon gerade jetzt, wo der Deathmaster selbst singt, die gesamte Ausrichtung der Songs immer weiter gen getragenen, majestätischen Metals geht, doch mit einer unbeschreiblichen Wucht dargebracht. Der neue Drummer Wrathlord ist ein kleiner Hyperaktivling, auch neben der Musik, doch diese gewaltigen Energieschübe tun der Band wahrlich gut. Sein Drumming ist kraftvoll, mit einer Menge technischen Anspruchs zelebriert. Es passt wunderbar zu den schreddernden, eindringlichen Riffs der Herren Forger und Guardian Angel II. Doch nicht nur die schrammenden Rhythmusspuren, auch ein Gefühl von erhabener Kühle ausdrückende Harmonien und infernalische Soli werden hier entfesselt. Wild! Das Riffing ist zeitweilig so staubtrocken, daß man beinahe an alte Bay Area Helden denken möchte. Epicdoomthrash, haha, aber das passt, fucking heavy, liebe Freunde, fucking heavy! Dark Omen am Bass fällt hierbei weniger auf, er belässt es dabei, den Kompositionen ihre klangliche Fülle zu schenken. Und? Da fehlt doch einer. Korrekt, der Deathmaster himself, der hier durch seine Stimme einen großen Teil der Melodieführung bestimmt. Gesanglich hat er sich von der letzten Platte her steigern können, kann seine Leidenschaft und Hingabe nun noch intensiver ausdrücken. Selbstverständlich gehört er zu denen, die man sofort wiedererkennt. Eine Charakterstimme ohne gleichen. Doomsword gehen auch auf dem neuen Album den Weg puren Metals, weitab jeglicher Trends. Sie vereinen die bezaubernde magische Ausdruckskraft des Doommetals mit nordisch unterkühlter Wikingerstimmung. Dabei haben es die Italiener ganz gut drauf, komplexe Arrangements aufzubauen, insbesondere Rhythmisch, während ja die Gitarren sehr wuchtig und sägend durch die Seele des gebannt vor den Boxen knieenden Fans schraben. Und irgendwie bleiben sogar immer mehr Details bei den Lauschenden kleben, mit jedem Durchlauf werden sie zahlreicher, bis daß diese Stücke zu absoluten Ohrwürmern geworden sind, wie schon bei „Doomsword“ und „Resound the horn“. Aber, eines noch…“Burn England to the ground“, das hatten wir doch schon mal versucht, kläglich gescheitert ist man, nicht zuletzt dank italienischer Unterstützung, hehe. Aber genug des politisch inkorrekten Humors, alle Liebhaber eigenständigen, epischen Doom – und Heavymetals sofort ran an den Griffel und diese Scheibe gekauft, denn eine bessere wird man 2003 nur schwerlich finden. Nicht nur ein Top 20, sondern ein heißer Top 3 Anwärter.

Sir Lord Doom

Artikelnummer: 17638 Kategorie: Schlagwörter: ,

CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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