INSANIA – Fear CD

15,50

Insania kannte ich vorher nur vom Hörensagen, nun darf ich also mal ihre Musik hören. Kraftvoll, melodisch, typisch teutonisch und vorallem geil wie Nachbras Lumpi dröhnt der Opener “Forever Bound (Challenge)” aus den Speakern. Custard kommen mir in den Sinn. Deutscher Powermetal mit Klasse und ohne Bombast. Eingängig, mitreißend, handwerklich kompetent dargeboten. “Darkest Night” ist ein stampfender Heavysong, ebenso melodisch und, tja, heavy eben. Die Jungs haben es mit der Eingängigkeit, ohne daß sie dabei nerven würden. “Voyager” ist wieder schneller gehalten und treibt was das Zeug hält. Schon die ersten drei Stücke sind verdammt stark und sehr leidenschaftlich. Die Soli schocken. Das intromäßige “4” übergehe ich mal und springe zum Song “Winter of Mind”. Heavy und mitreißend, ein Metalstampfer, wie man ihn seit den 80ern nicht mehr gehört hat. Teutonenmetal, Unicorn, Tyrant, Invader, Manticore, Stormwitch, Ihr kennt sie alle! Metal von Liebhabern der Musik für Liebhaber der Musik, bodenständig und ehrlich! Vom letzten Song unterscheidet sich “As the Candle melts away” nur durch die ruhigeren Passagen, ansonsten dominiert melodischer Metal aus deutschen Landen mit Ecken und Kanten, so wie es sich gehört. “Is there anybody there” ist dann etwas merkwürdig. Die Melodie ist total geil! Das Ganze geht allerdings in eine reggaemäßige Ecke und ist, ach so, eine Coverversion der ganz frühen Scorpions, als jene noch sehr geil waren. Hab ich mich nun geoutet? Ich stehe dazu. Klasse Song, gute Version! “No more Lies” macht dann wieder Dampf. Baby, schüttel Dein Haar für mich, dieses Stück rockt definitiv. “Last Prayer” demonstriert dann, wie die Band die ganze CD über ein hohes Niveau hält. Ich habe das gute Stück meinem trendverseuchten Kollegen Pierre entrissen, als der es gerade angewidert in den Papierkorb befördern wollte, weil Insania echten und vorallem schweineguten Metal deutscher Bauart spielen, ach was, zelebrieren! Ich will Helloween, Blind Guardian, Running Wild, Gamma Ray, Edguy und den Schmand gar nicht mehr hören (müssen), wenn der Untergrund mit solchen Perlen rult! Fick doch die sattgefressenen Großen, die kleinen kicken viel geiler ass! “Fear” gibt uns dann noch die Epickante und der Bonussong”Just a Friend” ist mal wieder etwas ruhiger und balladesk, doch von großer Klasse, gerade in dieser Livefassung. Hier ist eine Band am Werk, die schon länger Musik macht und auch schon ihr viertes Album präsentiert, mit dem es ruhig mal losgehen könnte, oder?

Sir Lord Doom

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Artikelnummer: 13715 Kategorie: Schlüsselworte: ,

CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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