MERCILESS DEATH – Realm of terror CD

15,50

Die Zeiten von groovigem Neothrash mit wellenhaft dahinwogenden Riffs von schierer Stumpfheit, tumbem Gebrüll und lahmarschigen Pseudomelodien ist vorbei. Im Underground zumindest. Es wird wieder Gas gegeben von den Jungspunden an der Basis, die alte Feurigkeit und Frische ist wieder da. Merciless Death haben mich schon mit dem 2006er Debüt gut durchgeschüttelt, das herrliche Ed Repka Zombiecover war da nur das Sahnehäubchen. Im April 2008 durften sie das KIT wie besengte Wildsäue rocken und nun kommt die neue Scheibe, welche die gesammelten Bühnenerfahrungen von zwei Jahren in mächtig donnernde Walkürenritte ummünzt. Vergessen ist all die stumpfe Hardcoreaggressivität mit charttauglichem Hüpffaktor, Merciless Death tanzen den Mussolini auf 10 Songs in knapp 29 Minuten. Wer denkt da nicht an legendäre Scheiben der mittleren 80er? Und so ist das Riffing infernalisch wie der Sound einer ganzen Armada viermotoriger Bomber, die sich im Direktanflug auf Deine Heimatstadt befinden (fragt mal Oma und Opa, wie sich das anhört…), inklusive des rhythmischen Flakfeuerwerks. Hier und da hat sich in die rasende Wut eine kleine Melodie eingeschlichen, welche den Songs erst Struktur und Seele verleiht, sie für die Ewigkeit prädestiniert. Gnade gibt es nicht. Nicht für die tumben Trendies, nicht für Poser, Emos, Spießer und Langweiler. Just like old times. Wer sich noch auf Gruppen wie die kanadischen Sacrifice, Dark Angel, Razor, Slayer bis 86, Possessed und die alten Britenhelden Onslaught besinnen mag, auf ungezwungene Wildheit und am Rande der Besessenheit entlangschrammende Instrumentalbearbeitungen, der liegt hier genau richtig. Sir Lord Doom

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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