NEMESIS – Goddess of revenge CD

15,50

Sweet boyz from the Czech Republic make some noize. Aber keinen Glamrock, wie mein Eröffnungssatz assoziieren könnte, sondern, wie könnte es bei Underground Symphony anders sein, eine Mischung aus bombastischem Heavymetal, etwas progressivem Powermetal und Melodicspeed. Auch wenn der Opener verdächtig nach Stratovarius klingt, so legen sie diese Parallelen im Songwriting rasch ab. Was bleibt, sind ein klassischer Einschlag, ein dominantes, versiert gespieltes Keyboard, für diesen Bereich sehr harte Gitarren und Melodien, die trotz der eindeutigen Genrezugehörigkeit der Band dem Kinderliedbereich längst entwachsen sind. Bei Nemesis verkommt die Gitarre nicht zum reinen Speedrhythmusgeschrammel und einigen Hochgeschwindigkeitsfidelsoli klassischer Herkunft, nein, sie weiß Akzente zu setzen, sie powert die Stücke der Band voran. Der Sänger ist ganz klar in den höheren Lagen angesiedelt, klingt sehr sauber. Er ist sicherlich nicht der Eigenständigste, aber er weiß sich zu behaupten. Nemesis können in der Tat der internationalen Konkurrenz das Wasser reichen, sogar das Pilsbier und den Absinth, wenn man so will. Genreliebhabern wird diese Truppe runtergehen wie Öl, wer eher seltener dem Melodicpowermetal fröhnt, diesem Stil aber nicht abgeneigt ist, kann zumindest ein Ohr riskieren. Die etablierten Acts sind kaum interessanter. Tanja Popolek

Underground Symphony

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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