PENTACLE – Under the black cross CD

15,50

Ich wähnte Asphyx tot und verloren, glaubte nicht mehr daran, daß diese magische Kultband aus den flachen Weiten Hollands nocheinmal den Weg…ätsch…wie bei den Wahlversprechen unserer Fakeregierung sind wir mal wieder einer Ente aufgesessen und haben doch sofort das gefressen, was uns vorgesetzt wurde. Nur werden wir in diesem Fall garantiert NICHT darunter zu leiden haben. Asphyx sind in der Tat nach ihrem 2000er „On the wings of Inferno“ Album den Weg alles Irdischen gegangen und haben Platz geschaffen für ihre kleinen Brüder. Pentacle sind zurück! Ich hatte auch schon die grandiosen Doompassagen vermisst, was Wannes Gubbels – der ja auch schon bei Soulburn / Asphyx das Mikro und den Bass schwang – und seine Kumpels durch umso packendere schwermetallene Riffattacken alter 80er Schule wieder kompensieren. Ja, Pentacle sind nicht einfach nur Death, sie sind vorallem auch METAL. Eingängige Gitarrenparts, geradliniges Drumming im Viervierteltakt, mal als flottere Polka, mal mittelschnell treibend und tänzelnd, dann wieder alles überrollend mit wuchtigen Doublebasskanonaden oder kurzzeitig stampfend brachial, ein straighter Donnerbass und packende Harmonien machen dieses Album aus. Es sind Songs, echte Songs, die sich trotz aller spröden Derbheit noch in die Seele bohren und dort bis ans Ende der Ewigkeit verankert werden. Die gleiche kriegerisch – infernalische Atmosphäre wie jene des geschichtlichen Ereignisses, welches Pentacle hier musikalisch umzusetzen gedenken, ist jedem einzelnen Song zu eigen. Gitarrenharmonien wie jaulende Flugzeugtriebwerke, brodelnde, feuerspeiende Notenfolgen, explosive Beats, ich wiederhole mich zwar, aber ich bin in meiner Begeisterung kaum zu bremsen. Wannes als Sänger macht eine sehr gute Figur, klingt schön rauh und zornerfüllt, schön heiser noch dazu, reiht sich damit ein in die Riege der holländischen Todesschlünde, nahtlos, wie ich meinen möchte. Auch wenn Pentacle nun wirklich geradeaus spielen und weder von zu verwinkelten Songs, noch von zu verkomplizierten Passagen etwas halten, Stümper an den Instrumenten sind die gestandenen Mannsbilder nicht. Aber sie spielen auch schon zu lange diesen kantigen Deathmetal, als daß sie nicht wüßten, wie sie ihn Nahe der Perfektion umzusetzen hätten. Nahe der Perfektion nur, denn diese zu erreichen bedeutete den Tod aller Inspiration, totale Emotionslosigkeit. Nein, Pentacle machen es richtig. Und für mich ist das hier wahrlich „TRUE METAL“, weil sie innerhalb der Grenzen des alten, etwas extremeren Metals operieren und weil die Band sich keinerlei Trends geöffnet hat, weil der Sound lebendig und sehr natürlich klingt, weil die Band hörbar ihre volle Leidenschaft in dieses Album legt. „Kick Aerse extreme METAL“ also! Nicht für Hyperblast Pussies geeignet!

Sir Lord Doom

Roher Deathmetal alter Schule a la Celtic Frost / Asphyx

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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