REFLECTION – Made in hell CD

15,50

Reflection aus dem westfälischen Lünen haben einen recht langen Anlauf genommen, bis mit dem vorliegenden „Made In Hell“ das erste „richtige“ Album auf den Weg gebracht werden konnte. Die Westfalen bieten eine stattliche Portion feinsten Trash-Metals auf sehr hohem spielerischen Niveau. Da pulsiert ein betonschwerer Groove zur furiosen Gitarren-Arbeit, und Frontmann Markus Radola gehört genau zu jener Spezies von Shoutern, die das Thema Härte und Tonalität auf sehr verträgliche Weise unter einen Hut zu bringen verstehen. Stilistisch passen die Jungs in die Destruction meets Kreator meets Annihilator Ecke auch Testament hört man raus, Sacred Reich oder Artillery, ohne allerdings genannte Größen zu kopieren. Stattdessen untermalt dieses Album, dass die Westdeutschen ihren eigenen Stil gefunden zu haben scheinen. Songs wie der Dampfhammer „The Elder Lore“, „Bloody Visions“, „Welcome Madness“ oder der Anti Bin Laden Titeltrack feuern mit einer ungeheueren Wucht aus den Boxen und verbinden nahezu perfekt musikalischen Anspruch (man achte mal auf die Komplexität und die Melodieführung) mit kompromissloser Härte und Aggression. Was vielleicht beim ersten Hören noch nach 0815 Thrash klingen mag, entpuppt sich nach einigen Durchläufen als echter Dauerohrwurm, bei dem man immer noch was Neues entdecken kann. Wie zeitgemäßer Thrash der Extraklasse funktioniert, haben Reflection hier äußerst beeindruckend gezeigt, und von dieser Leistung sind viele ältere Helden meilenweit entfernt. Die Scheibe knallt ganz gut, nein, mehr noch, denn eigentlich sind das, was REFLECTION hier bieten, elf grandiose Thrash Granaten, die wohl zum besten gehören, was ich seit langem aus diesem Genre gehört habe.

Thrash a la Testament, Kreator, Sacred Reich

Artikelnummer: 18538 Kategorie: Schlagwörter: ,

CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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