SHADOWS OF STEEL – Heroes CD

8,00

Im Grunde nervt mich dieser ganze Italobombastmetal nur noch an, ich bekomme Kopfschmerzen und Magendrücken! AAARGH! Aber es gibt ein paar hervorragende Ausnahmen, für die ich noch immer die Fahne hochhalte und bei jeder Gelegenheit mein Schwert zücke, um Ungläubigen einzubläuen, wem sie denn zu huldigen haben. Eine dieser Gruppen sind Shadows of Steel, neben Heimdall mein persönliches Highlight jener Welle an hypermelodischen Acts. Shadows of Steel haben es immer verstanden, die Melodien dramatisch genug zu halten, um nicht in überdimensionale Fröhlichkeitsorgien auszuarten. Die Klampfen ballern bei ihnen auch völlig anders, als bei den meisten Symphofreaks vom Stiefel. Selbst die Vocals klingen abgefahrener und erreichen nicht das Level an Stromlinienförmigkeit all jener Trendkombos, die morgen schon was völlig anderes auffahren, nur um Erfolg zu haben. Nichtmal die Synthies können mich nerven. Ob man sich das Titelstück der neuen EP (20 Minuten) anhört, “Welcome to Heaven” oder die anderen beiden Songs, man wird mit einer Fülle an geilsten Melodien und trotzdem harten Gitarren bombardiert. Natürlich stehen Adramelch, die Götter, weit über allen neuen italienischen Metalbands, aber Shadows of Steel haben eine so unglaubliche Kraft und die Gabe an der richtigen Stelle mal eine etwas ungewöhnlichere Passage einzuflechten, daß ihre Stücke nicht langweilig werden. Immer kann ich mir diesen Melodicmetalkram nicht reintun, die 80s gehen vor, doch mit meinen Helden wie Aria aus Rußland können Shadows of Steel locker mithalten. Sie sind nur etwas schneller.

Sir Lord Doom

Nicht vorrätig

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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