METAL INQUISITOR – Unconditional absolution CD

12,00

Wie zum Teufel soll ich dieses Review geschrieben bekommen? Ich brauche nur an die zu besprechende Scheibe zu denken und schon packt mich eine unermessliche Lust, der ich durch solide Handarbeit Herr werden muss, weil sich unsere bezaubernde Kolegin Ylva, der schönste Neuzugang in unserem Laden seit der letzten WHILE HEAVEN WEPT Scheibe, bereits vor meinen groben Avancen weinend auf die Damentoilette in Sicherheit gebracht hat. Nun, ooooooooj, hmmm, ah, ja, das tat gut, aber wo war ich stehengeblieben? Ach ja, also, manch ein Headbanger fragte sich ja bereits ob es METAL INQUISITOR überhaupt noch gibt, ob sie vielleicht einfach keine Lust auf eine neue Platte haben. Jetzt bekommen wir die Antwort. Ja, die Band gibt´s noch und es ist soweit, 'Unconditional absolution' erblickt das Licht der Welt. Stilistisch bewegen sich die fünf gestandenen Kerle immer noch auf 100%ig traditionelle Pfaden, der NWoBHM verhaftet, mit Elementen des frühen Eurometals aufgewertet und mit Einflüssen des frühen US Metals bishin zum peitschenden Gitarrenknattern des METALLICA Debüts gekonnt verwoben. Das I -Tüpfelchen setzt erneut Sänger 'El Rojo' drauf, der aggressiv, hoch, laut, melodisch und in allen dem Genre zur Ehre gereichenden Lagen singt, schreit und den gebannt lauschenden Headbanger betört. Und so wird es sicherlich niemanden verwundern, daß die Koblenzer schlichtweg einfach nur geilen 80er Style Heavy Metal mit viel Hingabe und Liebe zum Detail erschaffen haben, der sich in elf eigenen Kompositionenäußert. Und wenn ich 80er sage, dann meine ich die Jahre 1980 bis 84. Die Band spielt komplett innovationsfrei ihren orthodoxen 80s Metal und allein hier und dort merkt man am Sound, dass sie eben nicht schon 1984 ihre ersten Gehversuche gemacht haben, wobei das nur bei genauem Hinhören auffällt und man zu diesen mitreißenden Songs lieber ganz ausgelassen die Rübe schüttelt, als dass man seinen Brägen anstrengt. METAL INQUISITOR sind echt, sie haben Feeling und Seele, ihre Musik wühlt auf, gerade die wilden Soloeskapaden der Gitarristen, welche betörende, ungezähmte Melodien darstellen. Der organische, erdige Sound gewinnt den True Metal Warrior von Beginn an für sich. Bei METAL INQUISITOR klingt die Gitarre noch wie eine Gitarre, schreddert schön heavy und aggressiv aus den Boxen, steckt unsere Seele in Brand und versetzt die Nackenwirbel in gewaltige Schwingungen. ier haben sich so einige Songs eingeschlichen, die sich mit jedem Durchlauf mehr zum Hit entwickeln und gar mächtig Spaß machen. Ja, METAL INQUISITOR haben noch dieses ursprünglich wuchtige Rockfeeling der NWoBHM Phase. Sie klingen wie eine Band von der Straße für die Straße, grundehrlich und schnörkellos. Solcher Heavy Metal Sound ist heuer trotz tonnenweise gut gemeinter Scheiben sauselten geworden. Aber es ist ja klar, was auch immer der Blumi anpackt wird automatisch zu Gold. Ein Killertrack wie „Satans host“ donnert mit einer so verdammt mitreißenden Melodie aus den Boxen, dass einem die Seele automatisch zu brennen anfängt. Ein kommender Livefavourit, ein Hit durch und durch. Und glaubt mir, Hitqualitäten hat ein jeder der elf Songs. De puta madre! Ist das ein geiles Gerät. Die Riffs pulverisieren jeden Widerstand, während das Schlagzeug peitschende Rhythmusstrukturen unter ihnen errichtet und der Bass quasi den dieses Fundament verfestigenden Mörtel stellt. Auf allem thront dann „El Rojo“, der Mann mit der charismatischen Stimme, das Gesicht der Band METAL INQUISITOR, welcher die Gruppe trotz Festhaltens an extrem orthodoxen Kompositionen absolut eigenständig hält und ihre Magie direkt in die Seele des Metalheads injiziert. Dieser kollektive Wahnsinn manifestiert sich nun in einem Album, welches den wahrlich grandiosen Vorgänger „Doomsday for the heretic“ noch um Längen schlägt. Natürlich sind verschiedene Versionen aufgerufen, die reguläre LP Version in schwarzem Vinyl, die „Ultimate Edition“ in rot mit exklusivem Patch als Bonusschmankerl. Ein ebenfalls exklusiver Patch liegt der „Ultimate Edition“ der CD bei, welche es neben einer normalen Fassung geben wird. Für Freunde kultigen Euroheavymetals, für Sammler und alle Jünger des echten Stahls ist gesorgt. Und ich schnack jetzt gar nicht erst lange rum, sondern schüttele lieber, neben meinem Haupthaar noch mir schön einen von der Palme. Das Teil dampft!
Sir Lord Doom

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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