TRINAKRIUS – The black hole mind CD

5,00

Eine Sternstunde sizilianischer Stahlschmiedekunst steht Euch bevor. Ich bin ja bereits mittem im Freudentaumel, denn der neueste Release unseres eigenen Labels setzt voll auf meine Musik, DOOMMETAL. TRINAKRIUS haben bereits ein Album draußen, davor bzw. danach eine EP Zusammenstellung mit Stücken vom späteren Debütalbum in roherer Urfassung, die Richtung ist klar. Powerdoom mit epischer Schlagseite, allerdings sehr schweren, bodenständigen Riffs und Melodieläufen. Auch ist der Shouter nicht von der Sirenenart wie Robert Lowe (SOLITUDE AETURNUS), macht auch nicht den Pavarotti wie Messiah von CANDLEMASS, sondern besitzt eine treffsichere mittelhohe Stahlarbeiterstimme mit enormem Charisma. Sie sind sich natürlich nicht zu schade, ihren tollen, betörenden Eigenkompositionen als Bonusschmankerl eine „Paranoid“ Coverversion anzuhängen, die kraftvoll und straight aus den Boxen schallt, dem alten Lavahardrock der BLACK SABBATH ein metallisches Gewand verabreicht und einen alten Classic Rock Gassenhauer wieder dorthin bringt, wo er einst geboren wurde. Immer wieder bauen TRINAKRIUS in ihre wuchtig dahintreibenden Powerdoombrecher schwebende, progressive Passagen ein, die einen ganz eindeutigen Zusammenhang mit dem alten italienischen Prog der 70er zeigen, aber mit einem wesentlich metalorientierten Spiel der Band an Dramatik und Wucht noch gewinnen. Die Band stapft und marschiert andererseits fast schon leichtfüssig durch die bleiernen Doomabläufe. Immer wieder geht es in walzende Passagen, die von knallenden Doublebassrollen getragen werden. Der Bass sticht heraus, wenn man genau hinhört. Er ist nicht nur pumpendes Rhythmusgerät, sondern spielt kleine Läufe und Melodien, die sich geschickt im Hintergrund halten und sich erst nach und nach dem Hörer offenbaren. Gesanglich zieht man alle Register, auch sporadische Deathgrowls, die passend zur Atmosphäre Akzente setzen. Diese Band ist für gleichartige Truppen vom Festland eine ernsthafte Konkurrenz im Kampf um den nationalen Doomthron Italiens und marschiert im internationalen Rennen zielgerichtet auf die Spitzenpositionen. Der Klang des Albums harmoniert perfekt mit den Kompositionen, ist glasklar, dabei sehr wuchtig und direkt, hat aber ordentlich Raum in der Tiefe und lässt somit alle offensichtlichen und versteckten Details sehr gut zur Geltung kommen. Man hört dieses Album nicht einfach, so wie man die Klassiker der 80er und frühen 90er von Bands wie CANDLEMASS und SOLITUDE AETURNUS nicht einfach nur hört, man zelebriert das Abspielen dieser Scheibe in angemessen spirituellem Rahmen bei gedämmtem Licht und einem Glas guten Rotweines – es muß kein Sizilianer sein. Abseits aller Genredogmen haben TRINAKRIUS ein Stück schweren Metalls geschmiedet, wie es orthodoxer und urwüchsiger kaum sein kann. Wer sich dem epischen Doommetal verschrieben hat, ist zur Anschaffung dieser Granate verpflichtet, sonst gibt es eine Vendetta sondergleichen. Don Vito Doom

Hellion Records, Doom!

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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