ASPIRE – Quest eternal CD

8,00

Erstaunlich, was für Bands der US Metal immer noch ausspuckt. Aspire mögen zunächst etwas stark europäisch anmuten, aber dem ist nicht so. Sie wissen immer noch schnellen Metal zu spielen, ohne daß die Riffs zu simpel anmuten und in Keyboardkaskaden ersaufen. Trällermelodien gibt es auch gar nicht! Die Gesangslinien sind eher dunkler und mystischer Natur, ähnlich der lyrischen Thematik. Mensch, die Band hat echt Titt! Weiter kann man trotz eindeutig symphonischer Elemente nicht vom typisch europäischen Happy Metal entfernt liegen. Aspire bauen natürlich gerne ruhige, von Keyboards getragene Passagen ein, die etwas lieblicher klingen, allerdings auch nicht zuviel Süße abbekommen haben und die treibenden Metalparts, welche doch das Album dominieren, gut auflockern. Aspire sind kauzig, verdammt kauzig und eigensinnig. Wären sie nicht nur zu zweit gewesen, hätte das Album sogar noch fetter geklungen, noch mehr Feuer gehabt. Man kann die zukünftigen Großtaten nur erahnen. Diese Band hat sicherlich eine ungleich geschmeidigere Ader als viele Undergroundbands, aber das Feeling für obskure Musik ist sicher vorhanden. Kommerziell ist das hier nicht, sondern einfach mystischer Metal zelebriert mit immenser Leidenschaft. Gutes Debüt, welches mir Hoffnung für die eigenwilligeren Acts gibt. Ich würde hier Vergleiche zu Barnabas, Seasons of the Wolf, Lordian Guard und solchen Truppen anbringen, vielleicht auch zu den deutschen Existence. Metal pur halt! Hier und da haben sich ein paar Ecken und Kanten eingeschlichen, die man abrunden und dennoch seinen Visionen treu ergeben bleiben könnte. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Keine Trends, keine Anbiederung an den Mainstream. Gute Jungs!

Sir Lord Doom

US symphonic Power mit Blind Guardian Einflüssen!

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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