Tja, die Lampe des Thoth brennt momentan nicht so hell, da muss dann schon mal ein anderes Projekt her, um deren Erbe anzutreten. Nicht verwundern wird es, dass mit Sänger Simon und Schlagzeugerin Emma gleich zwei eventuell bereits ehemalig zu nennende Recken von THE LAMP OF THOTH auch bei den einstmals als Nebenprojekt gegründeten ARKHAM WITCH aktiv sind. Dies ist ihr zweites Album mit einem auf der „CTHULHU“ Sage des H.P. Lovecraft basierenden Textkonzept. Die Umsetzung dieses Konzeptes mag zuerst einmal für Sprachlosigkeit und Verwirrung sorgen, denn ARKHAM WITCH gehen durchaus mit einem Augenzwinkern an die Sache und lassen ein schwermetallenes Theaterstück vom Stapel, welches auch von MONTY PYTHON`S FLYING CIRCUS hätte stammen können, wären die Typen im Heavy Metal Sektor musikalisch aktiv gewesen. Mit schierer Brillanz zaubern uns ARKHAM WITCH kraftvoll donnernde, packend arrangierte Songs in den Player, die natürlich allein schon wegen Simons Gesang deutliche Parallelen zu THE LAMP OF THOTH aufweisen. Harter Rock`n`Roll, urbritischer, straight nach vorne stampfender Heavy Metal von erdiger Hymnenhaftigkeit, doomige Mystik und leicht entrückte Augenblicke zwischen komödiantischem Theater und britischer Traditionsmusik, nur alles auf Metal gespielt, werden hier zu einem sehr eigenständigen Gebräu vermengt, welches sicherlich auf den Genretraditionen basiert, aber stets frisch und inspiriert die Seelen der Hörerschaft zum Glühen bringt. Sie erinnern mich zuweilen an ihre Landsleute DEEP SWITCH, die 1986 bereits ein schönes Heavy Metal Album der theatralischeren Variante auf den Markt brachten und die ebenfalls diesen komödiantischen Faktor mit altenglischer Traditionsmusik verbunden in ihren verspielten Sound einbrachten. Obschon ARKHAM WITCH nur stilistisch ähnlich sind, jedoch ihren eigenen Klang mit sich bringen. Einer meiner Favoriten auf dem Album ist das abschließende „Blood on Satan`s claw“ vom THE LAMP OF THOTH Album „Portents, omens and dooms“, welches hier in einer aller Ernsthaftigkeit entbehrenden, aber musikalisch durchaus potenten akustischen Version dargeboten wird. Die NWoBHM lebt in solchen Bands wie ARKHAM WITCH wieder auf und zeigt der Welt, welch grandiose, zeitlos schöne Musik noch heute von der Insel kommt.
F. Ett
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
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ARKHAM WITCH – Legions of the deep – Respawned (13 tracks) CD
€15,50
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Tja, die Lampe des Thoth brennt momentan nicht so hell, da muss dann schon mal ein anderes Projekt her, um deren Erbe anzutreten. Nicht verwundern wird es, dass mit Sänger Simon und Schlagzeugerin Emma gleich zwei eventuell bereits ehemalig zu nennende Recken von THE LAMP OF THOTH auch bei den einstmals als Nebenprojekt gegründeten ARKHAM WITCH aktiv sind. Dies ist ihr zweites Album mit einem auf der „CTHULHU“ Sage des H.P. Lovecraft basierenden Textkonzept. Die Umsetzung dieses Konzeptes mag zuerst einmal für Sprachlosigkeit und Verwirrung sorgen, denn ARKHAM WITCH gehen durchaus mit einem Augenzwinkern an die Sache und lassen ein schwermetallenes Theaterstück vom Stapel, welches auch von MONTY PYTHON`S FLYING CIRCUS hätte stammen können, wären die Typen im Heavy Metal Sektor musikalisch aktiv gewesen. Mit schierer Brillanz zaubern uns ARKHAM WITCH kraftvoll donnernde, packend arrangierte Songs in den Player, die natürlich allein schon wegen Simons Gesang deutliche Parallelen zu THE LAMP OF THOTH aufweisen. Harter Rock`n`Roll, urbritischer, straight nach vorne stampfender Heavy Metal von erdiger Hymnenhaftigkeit, doomige Mystik und leicht entrückte Augenblicke zwischen komödiantischem Theater und britischer Traditionsmusik, nur alles auf Metal gespielt, werden hier zu einem sehr eigenständigen Gebräu vermengt, welches sicherlich auf den Genretraditionen basiert, aber stets frisch und inspiriert die Seelen der Hörerschaft zum Glühen bringt. Sie erinnern mich zuweilen an ihre Landsleute DEEP SWITCH, die 1986 bereits ein schönes Heavy Metal Album der theatralischeren Variante auf den Markt brachten und die ebenfalls diesen komödiantischen Faktor mit altenglischer Traditionsmusik verbunden in ihren verspielten Sound einbrachten. Obschon ARKHAM WITCH nur stilistisch ähnlich sind, jedoch ihren eigenen Klang mit sich bringen. Einer meiner Favoriten auf dem Album ist das abschließende „Blood on Satan`s claw“ vom THE LAMP OF THOTH Album „Portents, omens and dooms“, welches hier in einer aller Ernsthaftigkeit entbehrenden, aber musikalisch durchaus potenten akustischen Version dargeboten wird. Die NWoBHM lebt in solchen Bands wie ARKHAM WITCH wieder auf und zeigt der Welt, welch grandiose, zeitlos schöne Musik noch heute von der Insel kommt.
F. Ett
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
E-Mail: order@hellionrecords.de
Artikelnummer: 12295 Kategorie: Compact Discs Schlagwörter: CD, ARKHAM WITCH