DANGEROUS BREED – Reprogram yourself CD

15,50

Hier hat der gute Mike Freeland mal gesungen, den wir ja vom HOA 2011 her als Sänger von EXMORE (ehemalige Mitglieder der NWoBHM Band MORE, Produzentenlegende Chris Tsangarides und DANGEROUS BREED Leute) und der legendären PRAYING MANTIS kennen. Nun, er hat mal gesungen, heisst also, dass hier ein neuer Mann agiert und der macht seine sache ordentlich. Was können wir von den gesetzteren Recken denn erwarten? Erstmal eine knackige Chris Tsangarides Produktion, dann einen feinen Mix aus melodischerem Hardrock und Metal, zuweilen mit einem recht verspielten Einschlag, aber stets der alten Schule britischer Metallschmiedekunst verschrieben. Die Scheibe hätte bereits 1984 eine gute Figur im Rahmen der damals gerade abebbenden NWoBHM gemacht. Obschon ich auch irgendwo einen Hauch US Metal verspühre, beim Gesang, bei einigen Songs, die entweder mittelschnell stampfen oder einen tänzelnden Beat haben. So kann ein jeder Altmetaller also locker seine Ohren von DANGEROUS BREED durchpusten lassen. Ich liebe diesen Sound, so echt, so bodenständig und lebendig, aber stets wuchtig, direkt und transparent, eben so richtig HEAVY METAL. Er lässt die Band an sich auch gut zur Geltung kommen, zeigt sie genau so, wie sie halt ist. Spielerisch sind die Herren durchweg fit wie ein Turnschuh, gerade die Gitarrenfraktion reisst herrliche Soli von den qualmenden Griffbrettern. Wieder und wieder haben sie betörend schöne, schwebende Passagen dabei, welche der Musik noch einen epischen Aspekt verleihen. Klassischer lässt sich Britenmetal nicht spielen. Mit diesem Album dürfte die Band massiv im Underground durchstarten, denn sie bewegen sich auf einem Level mit den alten Helden, mit JUDAS PRIEST, mit TOKYO BLADE, MORE, eigentlich mit allen NWoBHM Anführern und Metallegenden der goldenen Zeiten.

Sir Lord Doom

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CD

Zusätzliche Information

Gewicht 0.150 kg
Marke

0, 1

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