In gnadenloser Gunst der Freunde schwerer Beatmusik werden die finnischen DELIVERANCE stehen, deren englische und zweifach amerikanische Namensvettern sich schon lange von der Bühne oder zumindest vom Heavy Metal Sound verabschiedet haben. Nun, diese Band aus Nordeuropa regiert die Tanzsäle auch weder mit ruppigem Satansmetal, noch mit auch nur annähernd thrashigem Stil, sondern hat sich einer großartigen Mischung aus klassischem Heavy Metal und dem schwersten Heavy Rock der 70er verschrieben, in die immer wieder Momente von wonnigem Wahnwitz geraten, wenn man die Pfade der Geradlinigkeit verlässt und sich in kauzig obskure Epic Metal Winkel hernieder lässt. Das spricht vom Können der Musiker, von ihrem kompositorischem Talent und der Leidenschaft für pure, freie Musik abseits aller Konventionen ihres Genres. Nach wie vor, ein jeder Heavy Metal Freund wird seine helle Freude an diesem Album haben, denn die Grundstrukturen sind so urklassisch, das Spiel ist so lebendig und dynamisch, dass man beinahe schon ein verschollenes Juwel aus der Pionierära von 1979 bis 1981 im CD Player zu haben glaubt. Nur sind DELIVERANCE eine junge, hungrige und abenteuerlustige Band, die schon auf ihrem Debütalbum einen unverkennbaren Stil gefunden hat, auch wenn natürlich Hinweise auf große Vorbilder noch recht offensichtlich scheinen. Man könnte sich dieses Album neben den frühen Meisterwerken von MANILLA ROAD anhören und bliebe in derselben mystifizierten Stimmung gefangen, man könnte sich erst WITCHFINDER GENERAL und dann DELIVERANCE geben und würde von beider Gruppen schierer Wucht erschlagen, man könnte die verschrobenen und betörenden Melodien einer Gruppe wie den finnischen Urvätern SARCOPHAGUS genießen und spürte denselben Hochgenuss auch bei DELIVERANCE. Sie sind frisch und in Ansätzen über Referenzbands zu fassen, aber entgleiten durch ihre Eigenheiten in Gesang und Darbietung immer wieder dem Schubladendenken des Mainstreams. Kauziger Kult von kultigen Käuzen, die sich schlichtweg der Musik verschrieben haben und auf bestimmte Grundgenres berufen, so möchte ich diese Band und ihr Debüt umschreiben. Und da „Grace“ im Deutschen mehrere Bedeutungen haben kann, so unterliegen wir der gnadenlosen Gnade mit gnadenloser Grazie und gnadenloser Anmut in musikalischer Manifestation konfrontiert zu werden. Wie erwähnt ist das Spiel der Burschen recht locker und voller Tatendrang, dabei aber immer kontrolliert und technisch durchaus versiert. Der Klang ist lebendig, sehr wuchtig und intensiv. Die Musik pulsiert und brodelt regelrecht. Auch obskurer Undergroundmetal kann sexy sein. DELIVERANCE sind es, also huldigt ihnen.
Wampi
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
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DELIVERANCE – Relentless grace CD
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In gnadenloser Gunst der Freunde schwerer Beatmusik werden die finnischen DELIVERANCE stehen, deren englische und zweifach amerikanische Namensvettern sich schon lange von der Bühne oder zumindest vom Heavy Metal Sound verabschiedet haben. Nun, diese Band aus Nordeuropa regiert die Tanzsäle auch weder mit ruppigem Satansmetal, noch mit auch nur annähernd thrashigem Stil, sondern hat sich einer großartigen Mischung aus klassischem Heavy Metal und dem schwersten Heavy Rock der 70er verschrieben, in die immer wieder Momente von wonnigem Wahnwitz geraten, wenn man die Pfade der Geradlinigkeit verlässt und sich in kauzig obskure Epic Metal Winkel hernieder lässt. Das spricht vom Können der Musiker, von ihrem kompositorischem Talent und der Leidenschaft für pure, freie Musik abseits aller Konventionen ihres Genres. Nach wie vor, ein jeder Heavy Metal Freund wird seine helle Freude an diesem Album haben, denn die Grundstrukturen sind so urklassisch, das Spiel ist so lebendig und dynamisch, dass man beinahe schon ein verschollenes Juwel aus der Pionierära von 1979 bis 1981 im CD Player zu haben glaubt. Nur sind DELIVERANCE eine junge, hungrige und abenteuerlustige Band, die schon auf ihrem Debütalbum einen unverkennbaren Stil gefunden hat, auch wenn natürlich Hinweise auf große Vorbilder noch recht offensichtlich scheinen. Man könnte sich dieses Album neben den frühen Meisterwerken von MANILLA ROAD anhören und bliebe in derselben mystifizierten Stimmung gefangen, man könnte sich erst WITCHFINDER GENERAL und dann DELIVERANCE geben und würde von beider Gruppen schierer Wucht erschlagen, man könnte die verschrobenen und betörenden Melodien einer Gruppe wie den finnischen Urvätern SARCOPHAGUS genießen und spürte denselben Hochgenuss auch bei DELIVERANCE. Sie sind frisch und in Ansätzen über Referenzbands zu fassen, aber entgleiten durch ihre Eigenheiten in Gesang und Darbietung immer wieder dem Schubladendenken des Mainstreams. Kauziger Kult von kultigen Käuzen, die sich schlichtweg der Musik verschrieben haben und auf bestimmte Grundgenres berufen, so möchte ich diese Band und ihr Debüt umschreiben. Und da „Grace“ im Deutschen mehrere Bedeutungen haben kann, so unterliegen wir der gnadenlosen Gnade mit gnadenloser Grazie und gnadenloser Anmut in musikalischer Manifestation konfrontiert zu werden. Wie erwähnt ist das Spiel der Burschen recht locker und voller Tatendrang, dabei aber immer kontrolliert und technisch durchaus versiert. Der Klang ist lebendig, sehr wuchtig und intensiv. Die Musik pulsiert und brodelt regelrecht. Auch obskurer Undergroundmetal kann sexy sein. DELIVERANCE sind es, also huldigt ihnen.
Wampi
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
E-Mail: order@hellionrecords.de
Artikelnummer: 17257 Kategorie: Compact Discs Schlagwörter: CD, DELIVERANCE