Auf dem Cover sieht man einen Zombie in Rockermontur auf einem holden Moped sitzen und herumrandalieren, während im Hintergrund die Polizei auf ihren Einsatz wartet. Das Intro bildet ein Gemenge aus Schüssen, Gejohle, skandierten Parolen, Zerstörgeräusch und Gehuste aufgrund von Tränengaseinsatz. Punkrock? Nein, absolut nicht. ENDLESS RECOVERY, die zu den begehrtesten Acts des griechischen Undergrounds gehören, haben sich einem klassischen, ruppigen Thrashmetal verschrieben, wie er früher einmal, in den mystisch verklärten 80ern, von ein paar westdeutschen Krawallkapellen mit gewaltig Schmackes aufgetischt wurde. Sie bewegen sich damit natürlich abseits aller Innovationen, aber da ist etwas in ihren Songs, das sie trotzdem zu einem Hochgenuss macht, Riffs voller Leidenschaft und packende Strukturen, erfüllt mit dem Feuer der Lebensfreude. Natürlich klingen sie wütend, das dürfen sie ja auch, kommen sie doch aus einem der Länder Europas, die von den Umtrieben der Finanzwelt ordentlich gebeutelt wurden. Schön an dieser CD ist der rohe, brodelnde Klang, welcher sich auch allen perfekt gestylten Hochglanzproduktionen entgegenstellt, aber damit genau das Herz eines den alten Helden treuen Thrashers in Brand steckt. Die jaulenden Leadgitarren haben diesen wundervoll infernalischen Ausdruck, gleich einem Stuka Angriff mit voll aufgerissenen Jericho Trompeten. Die klassischen Speedmetalriffs hingegen fetzen und peitschen Dir nur so um die Ohren, besitzen immer das gewisse Quentchen Melodie, womit sie Dir die Sinne polieren. Sehr bösartig ist der Gesang respektive das Schreien des Sängers, der schöne Quieker und ein helles, aber fieses Growlen verbindet und damit wiederum die Brücke zu den alten Teutonenthrashern und den komplett ausgeflippten Bands aus Südamerika schlägt. Die geshouteten Gangvocals in den Refrains runden das Gesamtbild entsprechend ab. Diese Band spielt wahrhaftig lustvoll zum Tanze auf und lässt ihre Musik recht frei aus dem Bauch heraus entstehen. Früher wäre das hier sogar noch Deathmetal gewesen, so um 1987 herum. Egal wie man es benennt, es macht unglaublich Spaß, sich hierzu gehen zu lassen, weil einfach die puren Emotionen aus der Musik sprechen und der Hochglanz der Majorproduktionen weit, weit weg von ENDLESS RECOVERY liegt. Und bei aller Räudigkeit und natürlichen Primitivität, diese Platte lebt vom großartigen Feeling und einprägsamen Songs. Die Mischung aus KREATOR, SODOM, DESTRUCTION (ja, auch der teutonische Süden wurde als Inspirationsquelle genutzt), PROTECTOR mit einem Hauch Dschungelthrash a la SARCOFAGO, 80er SEPULTURA, VULCANO und SEXTHRASH versetzt und slayeresque gewürzt hat einfach TITT. Ambitionen hat die Band schon, sie will geile Musik machen. Allerfeinstes Gehaue, Freunde, die beste griechische Thrashband seit seligen FLAMES Tagen!
Sir Lord Doom
Importeur/Verantwortlicher:
Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
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ENDLESS RECOVERY – Thrash rider CD
€15,50
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Auf dem Cover sieht man einen Zombie in Rockermontur auf einem holden Moped sitzen und herumrandalieren, während im Hintergrund die Polizei auf ihren Einsatz wartet. Das Intro bildet ein Gemenge aus Schüssen, Gejohle, skandierten Parolen, Zerstörgeräusch und Gehuste aufgrund von Tränengaseinsatz. Punkrock? Nein, absolut nicht. ENDLESS RECOVERY, die zu den begehrtesten Acts des griechischen Undergrounds gehören, haben sich einem klassischen, ruppigen Thrashmetal verschrieben, wie er früher einmal, in den mystisch verklärten 80ern, von ein paar westdeutschen Krawallkapellen mit gewaltig Schmackes aufgetischt wurde. Sie bewegen sich damit natürlich abseits aller Innovationen, aber da ist etwas in ihren Songs, das sie trotzdem zu einem Hochgenuss macht, Riffs voller Leidenschaft und packende Strukturen, erfüllt mit dem Feuer der Lebensfreude. Natürlich klingen sie wütend, das dürfen sie ja auch, kommen sie doch aus einem der Länder Europas, die von den Umtrieben der Finanzwelt ordentlich gebeutelt wurden. Schön an dieser CD ist der rohe, brodelnde Klang, welcher sich auch allen perfekt gestylten Hochglanzproduktionen entgegenstellt, aber damit genau das Herz eines den alten Helden treuen Thrashers in Brand steckt. Die jaulenden Leadgitarren haben diesen wundervoll infernalischen Ausdruck, gleich einem Stuka Angriff mit voll aufgerissenen Jericho Trompeten. Die klassischen Speedmetalriffs hingegen fetzen und peitschen Dir nur so um die Ohren, besitzen immer das gewisse Quentchen Melodie, womit sie Dir die Sinne polieren. Sehr bösartig ist der Gesang respektive das Schreien des Sängers, der schöne Quieker und ein helles, aber fieses Growlen verbindet und damit wiederum die Brücke zu den alten Teutonenthrashern und den komplett ausgeflippten Bands aus Südamerika schlägt. Die geshouteten Gangvocals in den Refrains runden das Gesamtbild entsprechend ab. Diese Band spielt wahrhaftig lustvoll zum Tanze auf und lässt ihre Musik recht frei aus dem Bauch heraus entstehen. Früher wäre das hier sogar noch Deathmetal gewesen, so um 1987 herum. Egal wie man es benennt, es macht unglaublich Spaß, sich hierzu gehen zu lassen, weil einfach die puren Emotionen aus der Musik sprechen und der Hochglanz der Majorproduktionen weit, weit weg von ENDLESS RECOVERY liegt. Und bei aller Räudigkeit und natürlichen Primitivität, diese Platte lebt vom großartigen Feeling und einprägsamen Songs. Die Mischung aus KREATOR, SODOM, DESTRUCTION (ja, auch der teutonische Süden wurde als Inspirationsquelle genutzt), PROTECTOR mit einem Hauch Dschungelthrash a la SARCOFAGO, 80er SEPULTURA, VULCANO und SEXTHRASH versetzt und slayeresque gewürzt hat einfach TITT. Ambitionen hat die Band schon, sie will geile Musik machen. Allerfeinstes Gehaue, Freunde, die beste griechische Thrashband seit seligen FLAMES Tagen!
Sir Lord Doom
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Name: Jürgen Hegewald
Anschrift: Sandberg 13, 25524 Itzehoe, Deutschland
E-Mail: order@hellionrecords.de
Artikelnummer: 12646 Kategorie: Compact Discs Schlagwörter: CD, ENDLESS RECOVERY